Was ist das Ziel einer Temperatur- und Klimaprüfung als Teil der Transportsimulation?
Die Temperatur- und Klimaprüfung in der Transportsimulation konzentriert sich auf die Belastbarkeit von Verpackungssystemen. Ziel ist es sicherzustellen, dass Produkte während des regionalen oder weltweiten Versandweges auch unter extremen klimatischen Bedingungen geschützt bleiben.
Hierbei geht es primär nicht um die Widerstandsfähigkeit des Produkts selbst, sondern um die Frage: Kann die Verpackung Hitze, Kälte oder Feuchtigkeit standhalten und das Produkt zuverlässig unversehrt ans Ziel bringen?

Was passiert bei einer Temperatur- und Klimaprüfung in der Transportsimulation?
Verpackungen und deren Inhalte werden in leistungsstarken Temperatur- und Klimaschränken Belastungen ausgesetzt, die während Transporten auftreten können. Dazu gehören:
- Temperaturzyklen durch Tages- und Nachtwechsel oder wechselnde Klimazonen
- Hohe Luftfeuchtigkeit in Tropenregionen
- Trockene Hitze (in Wüstenregionen) und extreme Kälte
- Kondensationseffekte, die beim Wechsel zwischen warmen und kalten Umgebungen entstehen
Die Ergebnisse zeigen, ob Verpackungen ausreichend isolieren, den Inhalt trocken halten und somit Transport- und Lagerbedingungen überstehen, ohne die Produktsicherheit zu beeinträchtigen.
In welchen Bereichen werden Temperatur- und Klimaprüfungen eingesetzt?
Diese Prüfungen sind vor allem im Bereich der Verpackungssicherheit relevant.
Typische Anwendungsfelder:
- Automotive & Maschinenbau: Schadenfreier Transport von Ersatzteilen und Komponenten.
- Lebensmittelindustrie: Vermeidung von Qualitätsverlust durch Klimaeinflüsse im Kühl- oder Langstreckentransport.
- Medizintechnik: Schadenfreie Ankunft von Medizinprodukten am Bestimmungsort
Normen: ISTA-Serie, ASTM F2825, ASTM D4332

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